Eine Aussicht mit Aussicht…

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Eine Aussicht mit Aussicht...

Cadaqués, España 2012

“Im Film gibt es ein ziemlich zweideutiges Phänomen, das davon herrührt, daß wir die Dinge nicht direkt sehen, sondern daß es ein Kameraauge gibt, das heißt, einen unpersönlichen Zeugen, der zwischen den Zuschauer und den gesehenen Gegenstand eingeschoben ist: ich sehe die Dinge, wie sie jemand sieht, der nicht ich ist; zum Beispiel bin ich weit weg von der Figur und sehe sie doch in Großaufnahme. Es gibt also hier eine Art Abstand, aber andrerseits, das ist eben der zweideutige Charakter, wird dieses Auge häufig das Auge einer der Figuren, zum Beispiel des Helden.”
– Zum Dramenstil von Jean-Paul Sartre

Kinder(spiele)

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Kinder(spiele)

Ich seh’, ich seh’ was du nicht siehst!

Die Bekundung einer liebenden Zunge
ins Ohr der Angebeteten geflüstert
Was bedeutet es wenn aus dem Spiel
des Umwerbens ernst wird

Die vor Unschuld strahlenden Leiber
beginnen sich unter ihrer
keimenden Lust zu verbiegen

Aus dem Heute wird ein Gestern
Die Jahre ziehen ins Land
Die Suche des Selbst
in der Ablehnung der Adoleszenz
ein Spiel mit den Reizen