Der Kaiser von China

words

“Die goldene Luft rauscht in deinen Ohren”, sagt sie.
“Sie macht deine Augen blind und deine Ohren sehend. Säubert die verstopften Kanäle,
die deinen sich windenden Geist von der Außenwelt trennen. Sich windend wie ein Wurm,
der sich bei Trockenzeit im Erdreich verkriecht. Umgeben von Wurzeln gespeicherter Erinnerungen an den Regen.
Und erst wenn neues Wasser die Erde tränkt – den Humus in nachgiebige Schichte verwandelt -,
erst dann drängt das zweiendige Gewürm wieder an die Oberfläche zurück, um sich an der Tränke der Natur zu laben.”

Was wollte sie mir damit sagen? Mein Hirn verkrampfte sich bei dem Versuch,
ihren Metaphernreichen Ausführungen zu folgen, die sie schließlich bis nach China brachten,
wo sie auf einen alten Kaiser verwies, der wohl sein Heer mit einem einzigen Körnchen Reis dazu brachte,
ihm geschlossen ins sichere Verderben zu folgen. Oder so ähnlich.

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